Ins Dunkle, ins Offene. Der Komponist Peter Ruzicka

Ein Film von Klaus Voswinckel
Dokumentarfilm | 2008 | 60 min.

Der Dichter Paul Celan spielt in Peter Ruzickas Werken schon seit Jahrzehnten eine tragende Rolle. Im Jahr 2000 entstand die Oper „Celan“. Der Münchner Schriftsteller und Filmemacher Klaus Voswinckel, der selbst über Celan promovierte, hat sich nicht zuletzt deshalb dazu entschlossen, einen Film über Peter Ruzicka zu drehen.

Der Produzent suchte den Musikmanager, Dirigenten und Komponisten in seiner Heimatstadt Hamburg auf und beleuchtet in seinem Film „Ins Dunkle, ins Offene“ die Distanziertheit des Komponisten in Beziehung zur inneren Heftigkeit seiner Musik.

Voswinckel bindet verschiedene Werke Ruzickas in seine Filmdokumentation ein: das 3. Streichquartett „...über ein Verschwinden“, gespielt vom Minguet-Quartett, die Klavierstücke „Parergon“, mit Sophie-Mayuko Vetter als Pianistin, und die Nietzsche-Lieder, mit Thomas E. Bauer (Bariton) und Siegfried Mauser (Klavier). Voswinckel begleitet Ruzicka zudem nach Bremen, wo dieser seine Oper „Celan“ dirigierte.

Erstsendung: Bayerisches Fernsehen,
Donnerstag, 18. Dezember 2009

Kamera: Dieter Matzka, Ulrike Pötter Ton: Micha Müller, Max Vornehm
Schnitt: Robert Vakily Mitarbeit: Ulrike Voswinckel Sprecher: Martin Umbach
Redaktion: Korbinian Meyer, Mechthild Albus
Eine Klaus Voswinckel Filmproduktion im Auftrag des BR (2009)