Ulrich Mosch

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Ulrich Mosch, geb. 1955 in Stuttgart. Nach dem Abitur zunächst Studium der Schulmusik und Germanistik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater und der Universität in Hannover; 1982 Abschluß mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt. Anschließend Studium der Musikwissenschaft an der Technischen Universität in Berlin (bei Carl Dahlhaus und Helga de la Motte-Haber), dort 1991 Promotion. 2004 Habilitation an der Paris Lodron-Universität in Salzburg. 1986–88 Assistent der Wissenschaftlichen Leitung beim Funkkolleg Musik­geschichte sowie 1988–1990 am Staatlichen Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz in Berlin. Seit 1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Paul Sacher Stiftung in Basel. Dort als Kurator heute verantwortlich für 24 Nachlässe und Sammlungen von Musikhand­schriften und anderen Dokumenten von Komponisten, unter anderen für die Sammlungen Igor Strawinsky, Luciano Berio, Hans Werner Henze, Helmut Lachenmann und Wolfgang Rihm sowie für die Sammlung der Dokumentarfilme von Barrie Gavin. Daneben Unterrichtstätigkeit sowie Realisierung von Ausstellungen mit begleitenden Katalogen (1996: Canto d'amore. Klassizistische Moderne in Musik und bildender Kunst 1914–1935 im Kunstmuseum Basel; 2000: »Entre Denges et Denezy...« Dokumente zur Schweizer Musikgeschichte 1900–2000 in St. Moritz anläßlich des hundertjährigen Bestehens des Schweizerischen Tonkünstlervereins). Zahlreiche Publikationen vorwiegend zu Musik, Musikgeschichte und Musikästhetik des 20. Jahrhunderts.