studierte Romanistik, Linguistik, Philosophie, Kunstgeschichte und Film in Hamburg, München und Lyon (M.A. Lettres Modernes, Diplôme d’Etudes Cinématographiques). Seit 1992 Dokumentarfilmerin für verschiedene Fernsehanstalten und freie Autorin (Süddeutsche Zeitung), seit 1995 auch Produktion der eigenen Filme (bce film). Bettina Ehrhardt lebt in München.
Dokumentationen und Porträts für BR, WDR, SWR, 3SAT, Arte, ORF, SF/DRS, SVT:
Musik und Theater:
2006 : „Wo ich noch nie war“ – Der Komponist Helmut Lachenmann (87’, bce film für WDR und SFDRS), gefördert von der MFG Filmstiftung Baden-Württemberg, der Gema-Stiftung und der Art Mentor Foundation Lucerne.
2004 : Intolleranza 2004 – Film zu Luigi Nonos Szenischer Aktion (58’, bce film für WDR und die KölnTriennale ). Premio Asolo per il miglior film sull’arte des Festival del film sull’arte Asolo (2004), Wettbewerbsbeitrag des FIPA (Biarritz 2005), Prix du meilleur essai beim Festival du film sur l’art Montréal (2005) und Spezialpreis des Präsidenten von Italien für den besten Film über italienische Musik beim Docfest Musica (Rom 2005). Preis der SACEM beim Wettbewerb des Louvre und Radio France Musique „Classique en Images“ 2006.
2004 : Chick Corea und Bobby McFerrin „We Play“ (60’, bce film und Loft Music, in Zusammenarbeit mit SWR und Arte).
2003 : Bobby McFerrin and the Chick Corea New Trio live at the Verbier Festival (bce film und Loft Music, 52’).
2001 : Peter Konwitschny und Bob Wilson inszenieren Wagner (8’, für 3SAT „Foyer“).
2001 : Eine Kielspur im Meer – Abbado . Nono . Pollini (60’, bce film). Ko-Autor Wolfgang Schreiber. Förderpreis der Ernst von Siemens-Musikstiftung (2001), Preis der Jury beim Festival du Film sur l’Art, Montréal (2002), Wettbewerbsbeitrag beim Festival de Production Audiovisuelle (FIPA) Biarritz 2002.
1999 : Tristan und Isolde - Ausstieg in die Utopie. Peter Konwitschny und Zubin Mehta deuten Wagners Musikdrama neu (BR, 30’) Ko-Autor Wolfgang Schreiber.
1997 : De Sade in Berlin - Yoshi Oida inszeniert 'Madame de Sade' von Yukio Mishima (3SAT, 35’)
1995 : Oslo Drumming - With Pulsation Lots of Space (45’, bce film), mit der Schlagzeugerin Robyn Schulkowsky, dem Trompeter Nils Petter Molvaer und dem Musikproduzenten Manfred Eicher. Ko-Autor Wolfgang Schreiber.
Dokumentationen und Reportagen:
2004 : Strom für die Sherpas, Die Moderne am Mount Everest (bce film für BR „Kompaß“- Auslandsreportage, 29’30’’). Toura d’Or 2005, Preis des Filmwettbewerbs Zukunftsfähiger Tourismus in Film- und Fernsehbeiträgen.
2003 : Gegen den Strom. Das St. Nikola-Kloster in Passau (eine Folge der Reihe „Donauklöster“, Tellux/ORF/BR, 45’)
2002 : „Wir werden immer wieder in die Wüste gehen“ – Die Tuareg in der Wüste Südalgeriens (BR „Kompaß“-Auslandsreportage, 30’)
2001 : Charles de Foucauld und der Garten Gottes. Spurensuche in der Sahara (BR, 45’). Eine kürzere Fassung (30’) davon für SF/DRS 2003 unter dem Titel: Die Wüste ist der Garten Gottes
1998 : Gehirnwäsche im Namen Gottes (ZDF, 45’ Koautor Lorenz Knauer)
1997 : Bis ans Ende der Welt – Kap Hoorn unter Segeln (bce film, 45’)
1992-94 : Körpersprache der Kinder mit Samy Molcho (BR, 12-teilige Serie à 5 Min. und zwei Filme à 30 Min.)
1992 : Hessisch Roulett. Aus dem Leben einer Spielerin (SWR, 45’, Koautor Frieder Mayrhofer).
Im Entstehen: Porträtfilme über Gerhart Baum und Wolfgang Rihm, eine Reportage über Sklavenkinder in Benin und ein Dokumentarfilm über einen Voodoo-Priester.